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Kochen im Römertopf

Kochen im Römertopf

Das Kochen im Römertopf hat viele Vorteile, weshalb eine Anschaffung wirklich lohnenswert ist. Viele verbinden mit dem Römertopf die schonende Zubereitung von Fleisch, wobei das Fleisch durch das Garen im eigenen Saft nicht austrocknet. Der Römertopf kann aber noch viel mehr. In ihm können ganze Mahlzeiten zubereitet werden, ohne dass weiteres Geschirr zum Kochen notwendig ist. So garen in schöner Eintracht Fleisch, Gemüse, Kartoffeln, Nudeln oder Reis gemeinsam. Auch die Zubereitung der raffiniertesten Fischgerichte stellt im Römertopf kein Problem dar.

Dadurch, dass die Speisen im eigenen Saft garen, gehen keine Vitamine verloren. Darüber hinaus kann bei der Zubereitung der Speisen ganz auf Fett verzichtet werden, wodurch viele Gerichte im Gegensatz zu einer normalen Zubereitung weniger Kalorien aufweisen. Vor allem Berufstätige und Familien wissen die Vorteile eines Römertopfs sehr zu schätzen. Der Topf wird nach dem Wässern mit den gewünschten Zutaten gefüllt und in den Backofen gestellt. Während das Essen allein gart, können Arbeiten in Haus und Garten verrichtet oder mit den Kindern Hausaufgaben gemacht werden. Der Alltag ist wesentlich entspannter.

Der Römertopf ist auch deshalb so beliebt, weil es sich beim Ton um ein natürliches Material handelt. Die Handhabung ist denkbar einfach. Nach dem Kauf wird der Römertopf mit Bürste und Spülmittel gründlich gesäubert. Es kann nämlich immer sein, dass einige Staubpartikel des natürlichen Materials noch an dem Topf haften. Nach der gründlichen Säuberung wird er einmal vollständig gewässert, bis sich alle Poren vollgesogen haben. Nach dem Trocknen wird er so gelagert, dass Deckel und Topf ineinander stehen. Der Lagerplatz sollte möglichst luftig sein.

 

 

Bevor der Römertopf benutzt wird, sollte er für 10 Minuten in kaltes Wasser gestellt werden, damit die Poren genug Flüssigkeit aufnehmen können. Je nach Gericht oder wenn die Zeit drängt, kann es auch genügen, nur den Deckel unter den Wasserhahn zu halten, damit dieser ein wenig Flüssigkeit aufnimmt. Dann wird der Topf mit Gemüse, Fleisch und eventuell weiteren Zutaten bestückt und verschlossen in den kalten Backofen gestellt. Erst dann wird der Backofen angestellt. Ein Vorheizen ist nicht notwendig, denn der Römertopf soll sich auch langsam erhitzen. Ein normaler Backofen sollte auf 200 Grad eingestellt werden, ein Umluftherd braucht nur 180 Grad. Die Garzeiten in den Römertopf-Rezepten sind Richtwerte, die variieren können, je nachdem wie leistungsfähig der Herd ist. Wird die Garzeit überschritten, ist das aber nicht tragisch, denn im Römertopf brennt so schnell nichts an.

Gereinigt wird der Römertopf nach dem Gebrauch mit Wasser und Spülmittel sowie einer Bürste. Die Reinigung in der Spülmaschine ist aber ebenso möglich. Je nachdem, wie oft das gute Stück in Gebrauch ist, können sich die Poren schon einmal zusetzen. Dann genügt es, ein wenig Essigwasser in den Topf zu füllen und ihn für eine halbe Stunde bei der üblichen Temperatur in den Backofen zu stellen. Danach den Topf wie gewohnt reinigen. Nach dieser Behandlung sollten alle Rückstände aus den Poren verschwunden und der Topf wieder aufnahmefähig sein.

Wer sich zum ersten Mal mit Rezepten für den Römertopf beschäftigt, wird positiv überrascht sein, wie vielseitig die Einsatzmöglichkeiten sind. Neben Fleisch- und Fischgerichten können auch Eintöpfe, Aufläufe, Süßspeisen und sogar Brot und Kuchen darin zubereitet werden. Die Verköstigung von Partygästen ist damit genauso möglich wie das Bekochen einer großen Familie.

 

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