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Fettarm Kochen
Fettarm Kochen
Fett sparen heißt Kalorien sparen. Sicherlich kommt es bei manchen Nahrungsmitteln darauf an, bei der Zubereitung Fett zu verwenden, weil der Körper die Nährstoffe sonst nicht verwerten kann. Das bedeutet aber nicht, mit dem Fett verschwenderisch umgehen zu müssen. Eine kleine Menge reicht vollkommen aus, vor allem wenn es sich dabei um hochwertige Fette wie kaltgepresste Öle oder Omega-3-Fettsäuren handelt. Wenn Öle und Fette in der Küche zur Anwendung kommen, sollte die Qualität an erster Stelle stehen. Wenn das Fett dann auch noch wohl dosiert angewandt wird, kann eigentlich nichts passieren. Zum Anbraten von Fleisch oder Gemüse reicht eine minimale Menge. Es muss nicht sein, dass die Nahrungsmittel in der Pfanne im Fett schwimmen. Manche Sorten Fleisch oder Gemüse können gar ganz ohne Fett angebraten werden.
Wenn die Pfanne eine entsprechende Temperatur aufweist, reicht das Anbraten von Zwiebeln, Porree und Pilzen ohne Fett vollkommen aus, wenn dabei das mehrmalige Wenden nicht vergessen wird und das Ganze dann mit ein wenig Brühe oder Wasser abgelöscht wird. Wichtig ist, dass die Pfanne beschichtet ist, damit nichts anbrennen kann. Fleisch kann zum Beispiel auch in Wasser angebraten werden. Dafür wird in die heiße Pfanne eine kleine Menge Wasser gegeben, etwa ein bis zwei Esslöffel, und das Fleisch wird darin scharf angebraten. Viele halten jetzt mit dem Argument dagegen, dass Fett ja ein Geschmacksträger und deshalb unverzichtbar ist. In manchen Fällen stimmt das auch, aber viele bekannte Gerichte können durchaus ohne oder nur mit wenig Fett zubereitet werfen. Für den Geschmack sorgen dann Gewürze und vor allen Dingen Kräuter, die den Gesundheitswert eines jeden Essens noch aufpeppen.
Fettarme Küche kann, mit den richtigen Rezepten und der richtigen Zubereitungsweise, nicht nur gesund und kalorienarm, sondern ausgesprochen lecker sein. Für die fettarme Küche stehen viele Hilfsmittel zur Verfügung. Dampfgaren statt Braten beispielsweise spart schon einmal eine Menge Fett ein. Die richtigen Kochgeräte wie ein Römertopf oder ein Wok helfen außerdem, Fett und nicht Geschmack einzusparen. Spezielle Grill-Pfannen, bei denen sich überschüssiges Fett in den Rillen sammelt, sind vor allem für das Braten von Fleisch sehr nützlich. Wer fettarm kocht, braucht als Ausgleich einen vielseitigen Vorrat verschiedener Gewürze, Kräuter sowie Würzsaucen- und pasten, um den Gerichten den richtigen Pep zu geben. Mit den passenden Rezepten werden auch Fett-Fanatiker bald eines Besseren belehrt, dass fettarme Küche sehr wohl richtig lecker schmecken kann.
Neben den richtigen Kochgeräten können auch Bratfolien und Bratschläuche dabei behilflich sein, Fett einzusparen. Bei Bratfolien und Bratschläuchen kann auf Fett gänzlich verzichtet werden. Dennoch brennt nichts an und alles wird schön knusprig, so wie es sein soll. Viele eigentlich fette Gerichte können dadurch entfettet werden, indem auf eine andere Art der Zubereitung zurückgegriffen wird. Frikadellen und Fischstäbchen beispielsweise schmecken nicht nur aus der Bratpfanne, sondern auch aus dem Backofen, wo sie auf Backpapier ganz ohne Fett gebraten werden. Saucen müssen nicht zwangsläufig mit Schlagsahne zubereitet werden. Saure Sahne oder Milch erfüllen oft denselben Zweck, ohne dass Geschmackseinbußen zu befürchten sind. Zum Binden von Saucen empfiehlt sich weiterhin das Mitgaren von Gemüse, welches zum Schluss püriert wird. Dadurch bekommt die Sauce die gewünschte Konsistenz und auf fettreiche Varianten wie Mehlschwitze kann dadurch gänzlich verzichtet werden.
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