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Fast Food auf die leichte Art

Fast Food auf die leichte Art

Der Begriff Fast Food muss nicht gleichbedeutend mit ungesundem, fettem und schwerem Essen sein. Es geht auch anders. Ein selbst zubereiteter Burger beispielsweise kann durch die Auswahl der Zutaten von der Kalorienbombe zur Nährstoffquelle werden, ohne kalorienmäßig allzu viel zu Buche zu schlagen. Ein Vollkornbrötchen und reichlich Gemüse liefern Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe. Wenn nun eine magere Hackfleischfrikadelle aus Tatar oder Geflügelhackfleisch oder gar ein dünnes Geflügelschnitzel als Füllung hineinkommt, stellt dieser Burger durchaus einen sinnvollen Beitrag zur Ernährung dar. Weiterhin kaloriensparend ist die Verwendung fettarmer, am besten selbst hergestellter Saucen. Mehr Pep bekommt der Burger durch scharfe Gewürze, die den Stoffwechsel ankurbeln. Wird zu guter Letzt noch ein Salat als Beilage gereicht, ist das Fast Food auf leichte und gesunde Art.

Unter Fast Food wird aber nicht nur die recht überschaubare Palette von Nahrungsmitteln verstanden, wie sie in Fastfoodketten angeboten werden. Fast Food bedeutet auf der anderen Seite auch, auf schnelle und einfache Art eine gesunde Mahlzeit auf den Tisch zu zaubern. Gerade unter der Woche, wenn Berufstätigkeit und private Termine wenig Zeit zum Kochen lassen, möchte niemand länger als eine halbe Stunde in der Küche zubringen. Das muss auch nicht sein, wenn die Lebensmittel vorausschauend eingekauft werden. Empfehlenswert ist immer ein ausreichender Vorrat an Gewürzen, Brühen, passierten Tomaten, ganzen Tomaten aus der Dose, Milch, Mehl und Eiern. Außerdem Beilagen, die schnell gehen wie Nudeln und Reis. Gemüse sollte möglichst täglich auf dem Tisch stehen, jedoch ist das Putzen sehr zeitraubend. Dafür gibt es Abhilfe in Form von Tiefkühlware. Hier gibt es nichts, was es nicht gibt, von Kräutern über gehackte Zwiebeln bis hin zu allen nur erdenklichen Gemüsesorten, fertig geputzt und zerkleinert, sodass die Weiterverarbeitung ein Kinderspiel ist.

 

 

Tiefgefrorenes Gemüse ist dabei nicht schlechter als frische Ware. Oft ist sogar das Gegenteil der Fall. Tiefkühlgemüse wird direkt nach der Ernte weiter verarbeitet und schockgefrostet. Das bedeutet, dass alle enthaltenen Vitamine weitgehend erhalten bleiben. Bei frischem Gemüse ist das nicht unbedingt der Fall, vor allem wenn es einen langen Transportweg hinter sich hat und dann womöglich noch einige Tage im Kühlschrank gelagert wird. Jeder Tag der Lagerung bedeutet einen Vitaminverlust. Den Rest erledigt dann oft der Vorgang des Kochens. Deshalb empfiehlt es sich, beim Zubereiten von Gemüse so wenig Flüssigkeit wie möglich zu verwenden und die Garzeiten gering zu halten. Am besten wird das Kochwasser nicht abgegossen, sondern für die Sauce verwendet. So gelangen die Nährstoffe doch noch auf den Teller.

Für die Vorratshaltung empfehlenswert sind weiterhin magere Puten- oder Schweineschnitzel, Hähnchenfilets und küchenfertige Fischfilets, die bei Bedarf schon morgens aufgetaut und nach Feierabend weiter verarbeitet werden. Daneben sollten im Kühlschrank küchenfertig vorbereitete Salate, Tomaten, Gurken und Dressings auf ihren Einsatz warten. Mit entsprechenden Vorratsdosen lässt sich Eisbergsalat oder auch andere Salatsorten bereits gewaschen und zerkleinert lagern. Er hält so gut vier Tage durch und kann bei Bedarf einfach entnommen werden. Dasselbe gilt für Dressings auf Essig-Öl-Basis, von denen am Wochenende ein Wochenvorrat hergestellt werden kann, damit während der Woche so wenig Arbeit wie möglich bleibt.

Wenn alles vorrätig und gut vorbereitet ist, lassen sich in Windeseile Wok- oder Pfannengerichte herstellen, die mit allem aufwarten, was der Körper braucht. Sowohl Fleisch als auch Gemüse müssen nur kurz gegart werden. Als Beilage gibt es Wildreis oder Nudeln auf Vollkornbasis. Innerhalb von maximal 20 Minuten steht ein vollwertiges, gesundes und fettarmes Gericht auf dem Tisch. Das ist Fast Food, das sich sehen lassen kann.

 

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