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Gesundheit und Kochen

Gesundes Kochen hat viele Gesichter

Sich gesund zu ernähren muss weder besonders aufwändig noch teuer sein. Dank vieler Hilfsmittel auf dem Sektor der Kochutensilien und frischer, küchenfertiger Nahrungsmittel als Tiefkühlware ist vor allem der Zeitfaktor keine Ausrede mehr, Junkfood einer gesunden Ernährung vorzuziehen.

Beim gesunden Kochen kommt es auf mehrere Faktoren an. Die Vitamine aus den Nahrungsmitteln sollen so weit wie möglich erhalten bleiben und nicht beim Kochvorgang zerstört werden. Deshalb sind sanfte bzw. schnelle Methoden des Koches der beste Weg, sich gesund zu ernähren. Speisen, die im eigenen Saft dampfgegart werden, wie das zum Beispiel bei einem Römertopf der Fall ist, stecken voller gesunder Nährstoffe und sind dabei noch ein Genuss für Augen und Gaumen. Fleisch oder Fisch trocknen nicht aus, sondern bleiben schön saftig, Gemüse behält seine knackige Konsistenz, wenn die Garzeiten eingehalten werden.

Auch das Kochen im Wok ist eine tolle Möglichkeit, schnelles Kochen, ein Höchstmaß an Nährstoffen und Genuss miteinander zu verbinden. Kurze Garzeiten, die durch die hohen Temperaturen des Woks möglich werden, tragen dazu bei, dass alle Gemüsesorten knackig bleiben und ihren Gehalt an wichtigen Vitaminen und Mineralien nicht verlieren. Fleischporen schließen sich durch die starke Hitze schnell, so dass das Fleisch außen appetitlich knusprig und innen saftig weich ist.

Beim gesunden Kochen dürfen Hobbyköche nach Herzenslust mit Gewürzen und Kräutern experimentieren. Da wo es irgend geht auf Fett und zu viel Salz verzichtet werden sollte, nehmen vor allem die Kräuter einen höheren Stellenwert in der Küche ein. Zusätzlich liefern sie noch viele wertvolle Nährstoffe. Darüber hinaus gelten die meisten Kräuter als Heilmittel und können dementsprechend auch in der Küche zum Einsatz kommen. So können die Kräuter appetitanregend wirken, aber auch die Verdauungsorgane beruhigen oder den Stoffwechsel und das Immunsystem anregen. Viele Gründe also, um beim Kochen reichlich Kräuter zu verwenden. Kräuter und Gewürze sind auch in der fettarmen Küche sehr wichtig. Da das Fett als Geschmacksträger wegfällt, können die Speisen ein Plus an Würze gut gebrauchen.

 

 

Tiefkühlwaren helfen dabei, dass das Kochen vor allem in der Woche, wenn wenig Zeit bleibt, schnell von der Hand geht. Wichtig ist eine ausgeklügelte Vorratshaltung, damit auf die Schnelle ein gesundes und leckeres Essen auf dem Tisch stehen kann. Neben Gemüse und Kräutern in tiefgekühlter Form bieten sich auch tiefgekühlter Fisch, Fleisch und unter Umständen auch Fertiggerichte an, die durch frische Zutaten noch aufgepeppt und aufgewertet werden können. Neben den Tiefkühlwaren müssen für die schnelle Küche Konserven, Würzpasten, Gewürze sowie Trockenwaren wie Nudeln, Reis, Getreide und Mehl immer vorhanden sein. Mit Eiern, Milch, Kartoffeln und Tiefkühlgemüse nach Wahl lassen sich ruck-zuck Tortillas, Gratins, Aufläufe oder bunte Gemüsepfannen auf den Tisch zaubern.

Viel Fantasie und Experimentierfreude verlangt das Kochen für Allergiker ab. Vor allem wenn in der Familie mehrere Allergiker sind und diese auch noch auf unterschiedliche Allergene reagieren, wird es recht schwierig, die richtige Auswahl an Nahrungsmitteln zu treffen. Hier kommt es vor allem darauf an, frische und unbehandelte Ware zu kaufen und bei den Getreidearten sowie Milchprodukten bzw. deren Ersatz darauf zu achten, dass sie auch von allen vertragen werden. Dank vieler Alternativprodukte wie Ei-Ersatz, Sojamilch, Reismilch oder Milchprodukten von Ziegen oder Schafen ist es heute wesentlich einfacher, auch in der Allergikerküche eine gesunde Ernährung zu gewährleisten.